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Ich möchte gehen können,
ohne Geräusche zu machen,
auf dem Wasser laufen ohne einzutauchen,
über Sand und Schnee ohne Abdrücke zu hinterlassen,
durch die Welt schweben wie eine Feder.

Ich möchte Schulterblätter haben,
die aussehen als würden mir Flügel wachsen
- endlich - nach langem Warten
oder wie die gebrochenen Flügel eines gefallenen Engels

Ich möchte Schlüsselbeine haben,
die hervorstehen
und mich wie ein zierliches Wesen aussehen lassen,
ein Wesen voll Glanz, rein zart und zerbrechlich

Ich möchte schwebend durchs Leben wandeln
jede Bewegung so elegant,
jeder Schritt so anmutig,
jede Geste so zart...

Ich möchte auf einer Wiese liegen
und den Wind um meinen Körper spüren,
wie der Adler ihn unter seinen Schwingen fühlt
den Wind um mich spüren,
den Wind der mich hinfortträgt!

I´m smiling and shining
you`re asking me why
oh darling I swear
I don`t look too high!!

I know that you`re frightened
I know it is hard
but baby don`t worry
keep smiling - stay smart!!

I´m sure that you`re strong
you got it inside
be proud of yourself
you don`t need to hide!

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Der Spiegel

Ich blicke
In den verzerrten Spiegel,
will mich sehen, will mich finden.
Doch erblicke eine fette Kreatur
Ein Geschöpf von Hässlichkeit,
mit riesiger Masse,
die andere zu erdrücken vermag

Muss das Fett herunter hungern,
will nicht hässlich sein,
niemanden belasten
doch die Masse im Spiegel
wird nie verschwinden

Ich sehe ein armes Mädchen,
immer stark und niemals schwach
dass sich sehnlichst wünscht,
einmal nur schwach sein zu dürfen

so gerne würde sie gehalten werden,
niemanden tragen
einfach zu Boden sinken, und nicht mehr stark sein
und von starken Armen hochgezogen
dann wüsst sie das sie lebt
und noch kein Roboter ist

Ich blicke in die traurigen Augen
des hungernden Wesens hinter Glas
das so giert nach Liebe
die es nicht will

so gerne würd sie Liebe spüren
sich in ihr verlieren
doch würd sie sie zerstören

Vor mir steht ein Mensch,
der sich danach sehnt zu fliegen,
schwerelos und elfenzart
doch ein Walross hat keine Flügel.


Das Mädchen 
 

Gerade sitzt sie da,
trinkt schwarzen Kaffe
die Tasse ist schön warm,
wärmt die dünnen, kalten Hände

es ist kalt,
selbst die Daunenjacke wärmt nicht mehr
auch hier im Cafe scheint die Luft zu gefriern.
Nur ein bisschen ausruhen von dem langen Laufen
Ein bisschen wärmen bevor es weiter geht...

Ein bisschen sitzen,
ihr ist so schwindelig
ein bisschen trinken, trinken hilft
ein bisschen beginnt sie zu träumen
träumt vom fliegen,
von der Schwerelosigkeit...

es wird schwarz und sogleich warm...
schwerelos schwebt der schlanke Körper
Losgelöst von allem Leiden
Hinauf in den Himmel, immer höher
Federleicht, den fernen Sternen entgegen

Die Wolken, flauschig weich und warm
Wunderbar darin zu versinken
So leicht, so schön...
Immer höher geht es hinauf,
immer wärmer, immer schöner
tragen sanft die Wolken
den leichten Körper
immer näher den Sternen entgegen...

liebliche Musik dringt leise an das Ohr
sie trägt sie in den Himmel empor
schwingende Töne verschmelzen mit den Wolken
verschmelzen mit ihr
sie sieht Regenbogen, glitzernde Farben,
und schwebt durch die Unendlichkeit

plötzlich ein Stoß, Lärm und grelles Licht
"schnell, ihr Herz schlägt nicht mehr!"
wieder wird es schwarz
sie taucht ein in die Unendlichkeit,
es gibt kein Zurück...